Elterngeld


Grundsätzlich beträgt das Elterngeld, das ja auch der Vater während der zwei Vätermonate bekommt, zwei Drittel seines letzten Netto-Einkommens. Es ist allerdings bei 1800 € gedeckelt, d. h. mehr gibt es nicht.
Für das "letzte Netto-Einkommen" wird der Durchschnitt der letzten 12 Monate vor dem Antragszeitpunkt herangezogen. Den weist man nach, in dem man die entsprechenden Gehaltszettel einreicht.
Was das Netto-Einkommen erhöht, erhöht also auch das Elterngeld, z. B. ausbezahlte Überstunden oder Boni. Ein Wechsel in eine günstigere Steuerklasse wirkt sich ebenfalls positiv auf das Elterngeld aus, ist zu diesem Zweck aber nicht erlaubt.


Beispiel für die Höhe des Elterngeldes:
Das durchschnittliche monatliche Nettogehalt beträgt 2100,- €.
Dann beträgt das Elterngeld 0,67 x 2100,- € = 1400,- €


Während der Elternzeit darf höchstens 30h pro Woche gearbeitet werden. Der Verdienst aus so einer Tätigkeit schmälert das Elterngeld.

Jede Familie muss sich also überlegen, ob sie sich die Vätermonate leisten kann, da ja ein Teil des Nettoeinkommens wegfällt. Diese Frage ist sicher stark abhängig vom jeweiligen Einkommen und der Situation, in der sich die Familie befindet (z. B. gerade ins neue Eigenheim gezogen?).
Andererseits sollte auch klar sein, dass Zeit mit der Familie und für die Kinder mit Geld eigentlich nicht zu bezahlen ist.


Beantragt wird das Elterngeld je nach Bundesland bei unterschiedlichen Stellen.
Weitere Detailinformationen zum Antrag und den Bedingungen gibt es hier.